Samstag, 9. April 2011

Sonne, Schnee, Regen...

..sollte es geben, aber davon wussten wir noch nichts als wir unser Frühstück gegen halb neun zu uns genommen haben.

Heute wollen wir wieder an die Küste bis nach Santa Cruz. Von Ridgecrest ca. 650km entfernt. Voller Vorfreude an die wunderbaren Ausblicke am Highway Nr. 1 zogen wir los Richtung Westen. Leicht kühl aber sonnig....von mal zu mal kamen schneebedeckte Berge zum Vorschein, welche immer näher kamen...und von leicht kühl wurde richtig kalt. 


Noch in Weiterferne


 Jetzt schon ganz nah


Nach rund 4 Stunden Fahrt erreichten wir endlich die Westküste und den Highway Nr. 1, ohne Schnee, sonnig aber frisch. Unser erster Stopp wurde in San Simeone eingelegt. Welch ein Ausblick.


Küstenstrasse Highway Nr. 1


Ansichtskarten Motive


Ausblick was noch mehr erhoffen lässt


 Ach ja, unterwegs hatte man schon etwas auf einer Anzeigetsafel gelesen, somit machten wir uns uns mal bei den Einheimischen schlau. Dazu später mehr. Nicht nur die Schönheit der Landschaft lag uns am Herzen....nein, auch die Vielfalt der Tiere.


Chip & Chap


Elefanten Robben am Strand


 Unglaubliche Anzahl in der freien Natur


Immer schwärzer färbte sich der Himmel in Richtung Norden. Regentropfen wischten den noch verbliebenden Wüstensand herunter. Überteuert tankten wir unser Auto nochmals voll und vergewisserten uns erneut bei dem Tankwart. Wie schon auf der Anzeigetafel und beim ersten Stopp mussten wir leider erfahren das der Highway 1 ab Big Sur gesperrt ist. Los, fahren wir noch ein Stück...die Fahrt endete sofort als Steinbrocken, bis zu einer grösse eines Fussballs, vom Felsen auf die Strasse rollten. Schnell umgedreht gings wieder in Richtung Süden und dem schöneren Wetter entgegen - wir mussten leider den Highway 1 verlassen und im Landesinnere fahren. Also beschlossen wir unseren Weg direkt nach San Francisco fortzusetzen.


So hell und schön zu Beginn


So düster und einsam kurz darauf


Auf dem Rückweg


Tschüss Küste, hallo Landesinnere


um ins Landesinnere zu gelangen musste nochmals ein kleiner Berg passiert werden, am höchsten Punkt war die komplette Strasse mit Schneematsch bedeckt...doch auch das konnte uns nicht mehr aus der Ruhe bringen und weiter ging die Fahrt. Nach weiteren 4 Stunden Fahrtzeit sind wir dann enldich an unserem Hotel, in welchem wir eigentlich erst morgen bzw heute einchecken wollten, angekommen. Hungrig machten wir uns wieder einmal auf den Weg neue Burger-Buden zu erkunden. Nach nur 3 Minuten Autofahrt hatten wir schon was gefunden. IN & OUT Burger Burger Nr.9 in 10 Tagen). Mal wieder eine der vielen Burgerketten in USA. Auf gings. Die Pommes hatten einen komischen Geschmack, Form und Farbe :).. Der Burger ging so. 
Nachdem wir gesättigt waren gingen wir noch schnell in den gegenüberliegenden Supermarkt. Ergebnis des Einkaufes: 50 $ (40 $ für Süßigkeiten und 10 $ für Getränke) Ab ins Hotel hieß es. Sachen aus und ab zum Chilling.. 


no comment :)



Freitag, 8. April 2011

Lostboysinthedesert - wir haben Death Valley überlebt

Wir machten uns nach einer durchzechten Nacht auf um in das 1200 km entfernte San Francisco zu gelangen. Unsere erste Etappe sollte im ca. 550km entfernte Ridgecrest enden.  Ausgerüstet mit geschätzten 20 Litern Wasser (dank Mauro), bereiteten wir uns auf eine schweisstreibende durchfahrt durchs Death Valley vor. Bei Temperaturen von 30°C - 5°C wurden jedoch keine 2 Liter getrunken :) Im Death Valley machten wir Stopps am Bad Water Basin (tiefster Punkt Amerikas), Devils Golfcourse, befuhren den Artists Drive und  wanderten durch die Sand Dunes. Erstes Übernachtungsziel unseres Roadtrips war nach 8 Stunden wie geplant Ridgecrest, wo wir sofort im Best Western Motel einchecken konnten.
  

Boxenstopp in Shoshone


 Coyote begrüsst uns im Death Valley


Der Tiefste Punkt Amerikas (im Sommer bis zu 57°C im Schatten)


Ganz ganz klein, das Schild das den Meeresspiegel anzeigt (85,5 m)


 Hier könnte nichtmal der Teufel Golfspielen


Entdecken Sie die Welt - egal wie alt sie sind....Ford Escape


Die Artist-Palette


 Einsame Strasse vor grosser Kulisse


Das werden sogar wir zu Naturfans



 Fotoshooting in der Wüste


Hungrig in unserem Motel angekommen, welches wir spontan aussuchten, gingen wir erst einmal unser langersehntes Steak essen. Bei Basketball Live und extra für uns verlängerter Öffnungszeit genossen wir unser Steak mit einer Variation an amerikanischen Beilagen. Satt und durstgestillt lagen wir 2h später auch schon im Bett. Morgen sollte die längere Etappe auf uns warten, an der sonnigen Küstenstrasse, Highway Nr. 1.


 Super Preisleistung




Endlich....Steak!!!


 Das haben wir uns verdient

Viva Las Vegas

Ein wenig verspätet gehts heute weiter mit unserem Bericht ausVegas. Momentan sind wir gerade zwischen Death Valley ubd dem Highway No. 1.

Nachdem wir unsere erste Nacht in Vegas gute rumgebracht haben und mal wieder lang geschlafen haben, gings zum Mittagessen ans Bellagio-Buffet. Endlich mal wieder ein Essen ohne Fastfood, leckere Trüffelravioli, Gemüse, frisches Fleisch und Salat. Für jeden war etwas dabei um sich für den zweiten Tag zu stärken. Wieder ging es von Hotel zu Hotel um die besonders gestalteten Gebäude bei Tageslicht zu bestaunen. Selbstverständlich wurde der ein oder andere Dollar in die Spielautomaten oder am Roulettetisch verspielt. Hier ein paar Eindrücke von Las Vegas am Tag.


Gestärkt gings los Vegas zu erkunden


Wir wohnten genau gegenüber vom Eifelturm


Unser Hotel am Comersee


New York haben wir auch nochmal besucht


Schnell zurück ins Mittelalter


Ägypten durfte auf unserem Trip auch nicht fehlen


Nach unserer grossen Vegas-Tour machten wir uns fertig für die letzte nacht in "Sin City". Zuerst gings ins alte Vegas an die Fremont Street. Hier war alles sehr viel älter und nicht so nobel. Die unglaubliche Show über unseren Köpfen vertröstete uns aber schnell. Nach dem kurzen Spaziergang sollte es aber wieder zurück zum Strip gehen, denn auch heute wollten wir nochmals unser Glück versuchen.


 Lichtershow Fremont Street #1


Lichtershow Fremont Street #2


Fazit Vegas: 2 Nächte in Vegas waren für uns voll ausreichend! Hier dreht sich einfach alles nur ums Zocken... die Strassen sind unter der Woche schon relativ früh leer (evtl saisonbedingt). Für uns Nachtschwärmer daher nicht so toll. Durch leere Casinos zogen wir bis morgens um Sieben. Der grosse Gewinn blieb leider aus. 1500 $ leichter machen wir uns auf den Weg für unseren Roadtrip nach San Francisco. Unser erstes Ziel: Death Valley (Tal des Todes) überleben.

Mittwoch, 6. April 2011

Der Weg nach Vegas

Wie angekündigt machten wir uns relativ früh auf den Weg um nach Las Vegas über Palm Springs, Joshua Tree National Park und der Mojavewüste. Erster Stopp unseres insgesamt 10 stündigen und ca. 650km langen Roadtrips war Palm Springs. In der etwas kleineren Wüstenstadt abseits dem hektischen Stadtleben Los Angeles stärkten wir uns erst einmal mit einem typischen amerikanischen Frühstück (Pankakes, Rühreier, Speck und Würstchen mit Ahornsirup aber auch hier durften unsere Burger nicht fehlen).

 
Richtig cooles Diner in Palm Springs


Nach einer kurzen Stärkung gings weiter durch den Joshua Tree Nationalpark. Die abwechslungsreiche und einsame Wüstenlandschaft wurde natürlich für unsere Zwecke,als Fotomotiv missbraucht. Hier die Eindrücke...
 

"Einfahrt" zum National Park


10 Sekunden Selbstauslöser


 Road to Las Vegas

Mehrere Fahrtstunden später, durch nichts als Wüste und einer kurzen Fahrt auf der bekannten Route 66 gelangten wir nach Amboy. Ein kleines verlassenes Städtchen das nicht weiter genannt werden muss...Nächstes Ziel war die Mojave Wüste die wir durchqueren mussten um unser Ziel, Las Vegas, zu erreichen.


Kurzes Stück Geschichte


Amboy, einsam und verlassen


Was is das? Schmeckt wie Salz!


Einsame Strasse durch die Wüste


Plötzlich aus dem nichts erhob sich inmitten der Wüste das fabolöse, sagenhafte und schrille Las Vegas. Auf ins Bellagio wo wir für die nächsten zwei Tage unser Zuhause finden. Wow, was für ein luxoriöses Zimmer. Erstmal wurde die Minibar geplündert und bei Roomservive Nachschub bestellt. Ab auf den Strip! Wir liessen uns die Nacht durch das Lichtermeer von Las Vegas treiben. Von Hotel zu Hotel und Casino zu Casino zogen wir bis zum Morgengrauen, auf der Suche nach dem ganz grossen Glück.


Ankunft im Bellagio

Roomservice, da freut sich der Franci


Aussicht aus unserem Hotelzimmer

Dienstag, 5. April 2011

Hollywood, Simpsons, Jurassic Park und Co

Tag 2 in Californien starteten wir mit der Besichtigung des weltbekannten Hollywood-Sings. Dank unserem Reiseführer hatten wir eine Wegbeschreibung zu einem unglaublichen Aussichtputnkt. Von dort aus konnten wir den Schriftzug aus kürzester Enfernung, ohne grossen Trubel, optimal sehen und fotographieren. Nach einigen Bildern und voller Freude machten wir uns auf den Weg zu den Universal Studios.


 
 Just like stars

 
Hollywood :)


Stilgerecht zu unseren Front of the Line Tickets haben wir uns das daszugehörige VIP-Parking erkauft. Nach einer kurzen Orientierungsphase und einem deftigen "Frühstück" mit Bier haben wir die Studio Tour besucht. Hier wurde uns von Kinkong bis Desperate Housewife alles geboten. Das Higlight waren die 4D Szenen aus King Kong und einer U-Bahn-Erdbeben-Action.


Einfahrt King Kongs-Jungle

Flugzeugabsturz aus Krieg der Welten (Tom Cruise)


Danach gings zu unserer gelben Lieblingsfamilie den Simpsons. Hier wurde uns eine Simpsons-Rollercoster-Simulation geboten die Ihresgleichen sucht. Mit Highspeed durch Springfield - gefühlsecht wie eine richtige Achterbahn.


Marge-Belestigung


Der Simsons-Ride im Krustyland


Von King Kong 4D über Terminator 3 D, Shrek 4D und Doppel-D wurde uns alles geboten. Nun musste sich die Nummer 1 Stund-Show , Waterworld, unter Beweis stellen. Wasserfontainen, explodierende Öl-Fässer, wilde Schlägereien und ein im Set landendes Flugzeug erzählten die Suche nach "Dry Land" - was für eine Action!!


Das Waterworld Set


Flugzeuglandeplatz Waterworld Universal Studios Hollywood


Ettliche Attraktionen und Fastfoodrestaurantbesuchen später schlenderten wir noch eine Runde über den angrenzenden Citywalk. Via Sunset Blv und China Town gings ab in Hotel um euch Lesern die erwarteten Blogs nachzureichen. Durstig um 23:50 Uhr mussten wir feststellen, dass kein Bier mehr in unsererer Hotelbar und näherer Umgebung auffindbar war. Morgen früh, in 5 Stunden, geht es durch den "Joshua Tree Park", Amboy und der Mojave Wüste in das ca 650 km entfernte LAS VEGAS.